Anne, Conny, Martin & Falko in Belgien ! 
Dienstag, November 27, 2007, 04:32 PM
Am letzten Wochenende hatte ich besuch von Anne, Conny, Martin und Falko. Sie kamen um Belgien zu sehen und sollten nicht enttäuscht werden…

Freiag: Brüssel



Halb zwei landete die Maschine mit der überaus wertvollen Fracht in Brüssel. Den ersten Hunger am Flughafen gestillt, geht es zur Jugendherberge im nördlichen Zentrum Brüssels, wo wir uns für die nächsten Tage einquartiert haben. Dann folgte natürlich die obligatorische Stadtbesichtigung: sehr interessant, etwas kalt und viel zu schnell dunkel, aber wenn man in einer Gruppe ist (und wenn es wie in Berlin an jeder Straßenecke Bier gibt), dann ist das egal. Abends zieht es uns noch in ein typisches Brüsseler Café, wo wir mit Crêpes/Bier/Suppe den Tag ausklingen lassen, immerhin steht für den nächsten Tag ja auch viel auf dem Programm.

Samstag: Antwerpen



Nach einem spärlichen Frühstück besteigen wir den Zug nach Antwerpen. Nach den ersten Diamanten-Sichtungen durch die Damen, gehen wir ins Diamanten-Museum. Danach erfolgt eine kombinierte Shopping/Sight-Seeing-Tour durch das Zentrum. Abends essen wir in Antwerpen lecker zusammen und fahren dann, etwas erschöpft vom laufen und der etwas kalten Witterung, zurück nach Brüssel, wo wir im Hostel den Abend ausklingen lassen.

Sonntag: Maastricht - Liège



Noch früher als gestern geht es heute mit dem Zug nach Maastricht. Wenn man schon mal ind er nähe ist, will man ja schließlich auch mal in die Niederlande. Früh um 10 sind wir schon da, sodass wir noch lecker frühstücken können, bevor wir die Stadt ansehen. Nach dem Coffee-Shop Besuch fahren wir dann weiter nach Liège, denn das liegt sowieso auf dem Weg zurück nach Brüssel.



In Liège angekommen besichtigen wir zunächst die Altstadt um dann Frites zu essen. Sehr lecker… Aber was passiert, als wir wieder hinaus wollen? Strömender Regen! Also fahren wir gleich wieder mit dem Bus zurück zum Bahnhof. Der nächste Stopp wird der Flughafen sein, denn Conny und Martin fliegen heute schon wieder zurück. Nach dem einchecken vergnügen wir uns noch etwas und verabschieden uns dann herzlich. Wir zurückgebliebenen fahren zurück nach Brüssel und schlendern nochmal durch die Stadt, um etwas essbares zu finden. Später erfahren wir dann, dass der Flug 20min Verspätung hatte und die Beiden deswegen den letzten Zug nach Dresden verpasst haben. Sehr ärgerlich, auch wenn sie bei Vossi in Berlin schlafen können.

Montag: Brüssel

Wir drei hatten den Abend gemütlich beim Essen und in der Jugendherberge verbracht. Jetzt war auch endlich mal etwas länger schlafen möglich. Gegen halb 11 gehen wir in die Stadt zum Essen und trennen uns dann nach Geschlecht um Anne unbeschwertes Einkaufen zu ermöglichen. Falko und ich, wir vergnügen uns im MediaMarkt :-). Um drei springen wir dann in den Zug zum Flughafen.



Eingecheckt, etwas rumgesessen, und dann war es auch schon Zeit für den nächsten Abschied. Der Flug war diesmal pünktlich, auch meine Züge waren pünktlich, sodass ich pünktlich um 18.00 wieder in den Uni-Alltag einsteigen konnte.

Noch 24 mal schlafen, und dann bin ich für die Weihnachtszeit wieder in Deutschland.

Vielen Dank fürs Lesen und À bientôt !
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Flandern-Tour 
Montag, November 12, 2007, 01:41 PM
Hier also endlich die Bilder und der Bericht von der lange angekündigten Flandern-Tour.

Freitag - Anfahrt - Antwerpen

Am Freitag um halb 10 brechen wir (Alexa, Denise, Julia, Niklas und MeinerEiner) mit dem Auto auf in Richtung Antwerpen. Am Morgen hat es bei uns hier oben in Sart Tilman schon geschneit. Man wird sich also auf Kälte und Niederschlag einstellen müssen :-(

Alexa, Denise, Julia, Ich, Niklas

Nach gut 2 Stunden kommen wir dann in der etwas verregneten (zweitgrößten) Stadt an. Zuerst fahren wir zur Jugendherberge und begutachten die Zimmer, Urteil: gut.

Zu Fuß gehen wir durch gelegentliche Schauer in Richtung Zentrum. Antwerpen ist übrigens die Diamanten-Hauptstadt der Welt, was man auch schon am Haupt-Bahnhof, den wir zuerst passieren, merkt. Eine ganze Bahnhofspassage nur für Schmuck, da wird der Zwischenstopp für die Damen sehr angenehm, für die männliche Begleitung wohl nicht ganz so.

In einem nahen H&M müssen wir kurz vor dem Regen Schutz nehmen und decken uns noch mit Regenschirmen und Handschuhen aus und gehen dann weiter durch die Stadt, vorbei an allen Sehenswürdigkeiten in Richtung Hafen. Hier ist der Wind wirklich kalt. Kalter Wind und nasse Sachen sind keine idealen Begleiter einer Stadtbesichtigung, aber man kann es nicht ändern, wir machen das beste draus und machen einen Stopp in einer netten Hafenkneipe. Hier gibts immerhin die ersten von vielen noch folgenden heißen Schokoladen für die Damen, für mich ein Bier.

Am späteren Nachmittag begeben wir uns auf den Rückweg zur Jugendherberge, decken uns unterwegs mit Getränken für den Abend ein und gehen dann noch lecker italienisch Essen.

Nach kurzem Zwischenstopp in der Jugendherberge gehen wir dann nächtens wieder ins Zentrum um etwas zu tanzen und das Antwerpener Nachtleben zu infiltrieren und zu analysieren, hat auch ganz gut geklappt.

Tobias in Liège - Anvers


Sonnabend - Antwerpen - Gent - Brügge

Nach einer recht kurzen Nacht stärken wir uns in der Jugendherberge mit einem leckeren Frühstück, packen unsere Sachen und brechen dann auf zum Diamantenmuseum von Antwerpen.

Der eigentlich relativ kurze Fußweg zum Museum fällt noch etwas schwer, aber im Museum wird es dann recht interessant: Alles über Diamanten auf drei Etagen! Sehr anregend und körperlich zum Glück nicht zu anstrengend.

Dann gehts zurück zum Auto und auf nach Gent. Hier ist heute besseres Wetter, jedenfalls kein Regen :-) Also Sight-Seeing und städtisches Flair einatmen. Nach einem schönen Spaziergang durch die Gent, vorbei an wunderschönen alten Häusern gehen wir einen kleinen Kaffee trinken und fahren dann nach Brügge. Hier wird unser Nachtquartier sein, denn Gent ist aufgrund eines Techno-Festivals ausgebucht.

In Brügge beziehen wir schnell das Zimmer und gehen dann gemütlich zu einem Döner-Laden speisen und quatschen, sehr gemütlich. Nach den Anstrengungen der vorhergehenden Nacht entscheiden wir uns heute nicht auszugehen und im Zimmer gemütlich zusammen zu sitzen und Energie für morgen zu sammeln.

Tobias in Liège - Gand


Sonntag - Brügge - Ostende - Rückfahrt

Morgens um sieben werden wir von unseren jugendlichen autralischen Mitbewohnern geweckt, beim Anblick ihrer alkohol-verursachten unkoordinierten Bewegungen wissen wir, dass es gut war, das wir gestern nicht aus waren.

Nach dem Frühstück, nicht ganz so gut wie vorgestern, schauen wir uns Brügge an. Die Altstadt ist recht überschaubar, recht mittelalterlich, und recht touristisch. Pferdekutschen und Touristenbusse kämpfen auf den Straßen. Wir schauen uns die Kirchen an und schlendern durch die Gassen, trinken einen Kaffee und fahren gegen Mittag weiter zu unserer letzten Station: Ostende.

Ostende liegt an der Küste, was braucht man mehr? Kaum sieht man die Wellen, den Strand, schon stellt sich ein Urlaubs-Gefühl ein. Sehr schön. Wir tollen etwas am Strand herum, gehen weiter zum Hafen und gehen auf dem Pier etwas auf das Meer hinaus. Hohe Wellen, salzige Luft, ein guter Abschluss der Reise.

Wir essen dann noch kurz etwas und gehen durch das kleine Stadtzentrum (wo auch Sonntags die Geschäfte geöffnet sind), dann zurück zum Auto, in welches wir uns setzten und ddie Heimfahrt antreten.

Tobias in Liège - Bruges


Tobias in Liège - Ostende


Fazit?

Eine sehr, sehr schönes Wochenende in Flandern, mein Favorit ist auf jeden Fall Gent, im Sommer kann man von da aus ja auch schnell mal nach Ostende zum Meer fahren :-)

Vielen Dank fürs Lesen und À bientôt!
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Der Sonntagsmarkt von Liège 
Sonntag, November 4, 2007, 07:49 PM
Heute war ich auf dem angeblich größten wallonischen Sonntagsmarkt. Und er war tatsächlich groß: das ganze Linke Ufer ist voll von Ständen. Soweit noch nichts besonderes, es gibt Gemüse/Obst, Fleisch, Süßes, Bäcker, Spezialitäten, Kleidung, alles was man halt so kennt.

Der Clous allerdings, es werden auch lebende Tiere verkauft. Sehr interessant. Vor allem Vögle werden angeboten, aber auch "Standard-Haustiere" wie Hamster und Kaninchen.

Hühner gibt es zu Hauf.

Außerdem schon Weihnachtsgänse, die bleiben so natürlich auch länger frisch

aber auch besondere Juwelen des Tierreiches werden angeboten. Wer träumt nicht davon, von einem Pfau beim sommerlichen Frühstück auf der Terrasse im Garten begrüßt zu werden? Oder darf es gleich ein Straußenpärchen sein?

Enten gibt es auch, für nur 25€ das Pärchen. Mutti, Vati, wenn ihr noch immer nach einem effektiven Schnecken-Vernichter sucht, für 25€ seit ihr dabei.

Nun dann, spätestens am Montag gibt es dann Bilder unserer großen Flandern-Tour. Hoffentlich regnet es nicht, aber das wäre in Belgien ja eine Seltenheit.

Vielen Dank fürs Lesen und À beintôt!
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